Khatuna
Mikaberidze


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Pietro Mascagni
Cavalleria rusticana
Rolle: Santuzza
Staatsoper Hannover, 2014

Khatuna Mikaberidze hatte bereits in der Premiere eine Santuzza der Weltklasse dargeboten, legte dieses Mal noch ein paar Prozent darauf und Bot Cura prachtvoll Paroli.
Opernglas 5/2014

Khatuna Mikaberidze zeigte mit ihrer Santuzza eine makellose Leistung. Ihr warmtimbrierter Mezzosopran sprach in allen Registern perfekt an und musste auch in der Höhe keine klanglichen Kompromisse machen, dazu gesellte sich eine beispielhafte Pianokultur, die etwa dem "Voi che sapete" eine berührende Intimität zu verleihen wusste. Im Gegenzug dazu vermochte sie im Duett mit Turiddu vokale Urkräfte zu entfesseln, die der Situation absolut angemessen waren.
Opernglas 5/2014

Manfred Trojahn
Orest
Rolle: Elektra
Staatsoper Hannover, 2013

Elektra erweist sich, von Mezzosopranistin Khatuna Mikaberidze überragend gesungen, als die spannendste Partie des Abends
Volker Hagedorn, Die Zeit 2/2013

Die Elektra der Mezzosopranistin Khatuna Mikaberidze kehrt furios das Racheweib hervor - vokal höchst eindrucksvoll
Gerhard Rohde, FAZ 2/2013

Krzysztof Penderecki
Die Teufel von Loudun
Rolle: Oberin Jeanne
Staatsoper Hannover, 2012

Eine Frau überspannt den gesamten Abend mit gleichbleibender Leistung: Khatuna Mikaberidze als Oberin Jeanne. Mit schneidend hohem, souveränem Sopran und riesigen Augen kriecht sie auf dem Boden wie ein Tier, eine Entrückte, eine Glaubenswahnsinnige in blutrotem Ornat, hin- und hergerissen zwischen sexueller Begierde, Eifersucht, ehrlich empfundener Vision und Lüge. Als Spielball der Mächtigen merkt sie nicht, wie sie missbraucht wird. Während die Inszenierung das eindringliche Bild einer verhängnisvoll fanatisierten Masse zeichnet, liefert Mikaberidze eine Studie weiblicher Hysterie.
Udo Badelt, Opernwelt 5/2012

Khatuna Mikaberidze als Jeanne hatte sich mit stimmlichem und szenischem Totaleinsatz in ihre Partie geworfen. Ihr gelang es, Jeanne nicht als bloße hysterische Wahnsinnige zu zeichnen, sondern als Frau aus Fleisch und Blut, die Grandier verfallen ist. Ihre voluminöse und wunderbar dunkel timbrierte Stimme verkraftete die unzähligen Registerwechsel genauso bravourös wie die anspruchsvollen Intervallsprünge.
S. Mauß, Opernglas 5/2012

Antonin Dvorák
Rusalka
Rolle: Jezibaba
Theater Basel, 2011

Khatuna Mikaberidze lieh der Jezibaba einen satten Mezzosopran, der das Spektrum der Partie bruchlos ausschritt und mit dunkel-glänzenden Farben aufwartete, ohne dass die Tongebung je künstlich geklungen hätte - eine Entdeckung.
Opernglas

...Mit welch wandlungsfähigem Mezzosopran etwa Khatuna Mikaberidze die genüsslich quälende Hexe interpretiert [...] ist sehens- und hörenswert...
Tages-Woche

...Khatuna Mikaberidze zeichnet ein suggestives Rollenporträt der Hexe Jezibaba. Ihr wunderschön timbrierter Mezzosopran muss nicht auf plakativ erzeugte Töne der Bruststimme ausweichen - die Sängerin kann dafür von ihrer phänomenalen Durchschlagskraft in der höhe profitieren...
Oper Aktuell

Richard Wagner
Das Rheingold
Rolle: Fricka
Staatsoper Hannover, 2009

...Khatuna Mikaberidze eine Fricka mit starkem vokalen Sexappeal...
Der Tagesspiegel, 16.11.2009

...Khatuna Mikaberidzes glutvollem Mezzo wäre nur zu wünschen, Richard Wagner hätte ihr etwas mehr zu singen gegeben...
Opernnetz, 16.11.2009

...Khatuna Mikaberidze gibt die Fricka als erotisch spitzzüngige Partyschlange. So das endlich verständlich wird, warum Wotan sie nicht schon vor Bezug des neuen Eigenheims sitzen lässt...
Die Welt, 18.11.2009

Giuseppe Verdi
Aida
Rolle: Amneris
Theater Bremen, 2009

...Mikaberidze macht mit metallisch glühendem Mezzo die Tragödie der ägyptischen Prinzessin glaubhaft. Eine Rachegöttin mit Fanfarenstimme...
Die Welt, 22.6.2009

...Khatuna Mikaberidzes dramatischer Mezzo erinnert an den der großen Fiorenza Cossotto. Auch die Stimme der Mikaberidze hat dieses ihrer selbst sichere herrische Raumgreifen, diese Durchschlagkraft in der Höhe, diese kraftvolle Mittellage - insgesamt eine gesanglich wahrhaft königliche Gestaltung...
Weserkurier, 22.6.2009

Giuseppe Verdi
Don Carlos
Rolle: Eboli
Den Norske Opera Oslo, 2008

...als zerrissene Eboli wird Khatuna Mikaberidze zum bewunderten Mittelpunkt des Abends: Eine glanzvolle Bühnen-Erscheinung, darstellerisch hoch-intensiv - und mit einem Mezzo gesegnet, dem keinerlei Nuancen fremd sind - dämonische Tiefen, eine ausdrucksstarke Mittellage und artistische Höhen mit schier unendlicher Kraft und emotionalisierendem Ausdruck. Schade, dass die Regie dieser phantastischen Sänger-Darstellerin nicht mehr Chancen zum Ausleben ihrer Möglichkeiten gibt...
Opernnetz 17.10.2008

Staatsoper Hannover, 2007

...Khatuna Mikaberidze ist eine Eboli von ausserordentlichem Rang, lyrisch zart und farbenreich im Schleierlied, von glühender Emphase in der Geständnisszene des dritten Aktes. Von der jungen georgischen Mezzosopranistin mit der dunklen samtenen Stimme dürfte man noch hören...
Neue Zürcher Zeitung, 22.12.2007

...mit Khatuna Mikaberidze kann die Oper in Hannover ihr spielfreudiges Ensemble mit einer kraftvoll und dunkel leuchtenden Eboli der Spitzenklasse krönen...
Frankfurter Rundschau, 21.12.2007

...dass nach "O don fatale" ein Jubelsturm im Haus ausbrach, war mehr als berechtigt. Eine Leistung von internationalem Format...
Das Opernglas, 2008

Richard Wagner
Tannhäuser
Rolle: Venus
Staatsoper Hannover, 2007

...toll als hochdramatische Sirene: Khatuna Mikaberidze...
Die Welt, 6.2.2007

...Khatuna Mikaberidze überzeugt als schillernd verführerische Venus...
Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22.1.2007

...mit prächtig gefärbtem Mezzo sang Khatuna Mikaberidze die, gemessen an ihrem Potential, viel zu kurze Partie der Venus...
Weser Kurier, 22.1.2007

...Khatuna Mikaberidze singt als attraktive Venus mit flehentlich-erotisierendem Mezzo...
Opernnetz, 6.2.2007